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Fandom: I love it. (30 Days of TV Meme)

I don’t know about other people’s feeling towards the worldcup, but I guess to them it’s like fandom: It’s that other “home”.

The wonderful thing about fandom is that there are strangers who come together to share the joy and excitement they feel about some idea, clever twist or punchline. Sometimes they keep in touch for years, sometime they reconnect after years as fandom-drift eventually brings them back together – and some people are just gone: Some have died or are too ill to participate any longer, some have RL commitments that keep them mostly busy, some simply lost interest and other might still be around, but with a new name and no links to the old incarnations.

I love to learn about more and more active members of fandom who use their often fandom-aquired skills to find new and better jobs or just use them to be creative in not necessarily fannish ways.

I’m a media-geek, a lit-geek. I love fanfic and fanvids and photoshopped pics. I geek out over screenplays and transcripts and jokes and references the mainstream audience will miss. I love the nitpickers and I have my pet-peeves (like throwing tomatoes at Camelot – even it’s not really supposed to be that Camelot. There still shouldn’t be any tomato-pelting taking place).

Anyway … yes, my new fandom is a party and while I still love it and it keeps me off other fandoms, it’s also as annoying as any other fandom. Really, fandom_wank should add a “politics” category. (On the other hand, it turned out that what even hard-core forum dwellers consider a “shitstorm” is nothing compared to even a somewhat heated OTP-debate.)

As party-stuff is filling my notebook and RL work is keeping me busy, I feel the urge to huddle into a cosy fannish corner and splurge on ideas that aren’t set to change the world, but there to amuse and entertain (and on the way they still mangage to change the world in unexpected ways).

Also, fandom activities were always good for my writing and overall creativity. Probably it’s all about cross-breeding plot-bunnies.

So the “30 days of TV” meme goes here. If you need an overview, it’s under the cut.

I might even link to the entries from here – but then if I tag them, that shouldn’t be necessary.

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Talk like a Pirate – NOT

Auf Phoenix hat sich heute (wieder einmal) ein Kernproblem der Piraten, aber auch der Politik generell gezeigt: Es ist schwierig, komplexe Themen knapp zu erläutern, besonders wenn die Zuhörer wenig oder ungenaue Vorinformationen zum Thema haben.

Positiv formuliert, war es sicher ein Gewinn, dass sich kein lautstarker, emotionalisierter Wortstreit ergab. Das Bullshitbingo hielt sich damit in überschaubaren Grenzen.

Leider gab es aber auch überschaubare Grenzen beim Informations- und leider auch Unterhaltungsgehalt der Sendung.

Ich saß weit genug von unserem Wohnzimmertisch entfernt, dass die entsprechnde Kante keine Biss-Spuren zeigt, aber die Kommunikationsprobleme waren nun wirklich keine Überraschung:  Jeder, der der Generation 55+ schon einmal bei Computerproblemen beigestanden hat, kennt das Problem.  Eigentlich eindeutige Fachbegriffe werden falsch verwendet oder nicht verstanden*, Vorstellungen aus der “realen Welt” werden 1:1 auf Netzphänomene übertragen, vage Vorstellungen vom Internet werden mit Schlagworten aus den Medien zu abenteuerlichen Konstrukten verbunden.

Dagegen lässt sich etwas tun.

Gängige Diskussionsrunden im Fernsehen sind generell schlecht geeignet älteren Menschen zu erläutern, was nun das Problem bei der bestehenden Regelung ist.

Wahrscheinlich hilft hier tatsächlich nur, das zu tun, was die erfahrenen Politker machen und zum bekannten “Bullshitbingo” führt: Knackige, kurze, verständliche Aussagen konsequent in Interviews wiederholen, sodass ggf. direkt nach Vertiefung gefragt wird und/oder der Zuschauer das Gefühl hat, dass er schon ungefähr verstanden hat, worum es geht.

Allgemeinverständliche, kurze Erläuterungen zu verschiedenen “Selbstverständlichkeiten” aus dem Umfeld der “neuen” Medien sind aber tatsächlich kaum zu finden.

Weder für netzbegeisterte Enkel, noch für Journalisten unter Zeitdruck bestehen Ressourcen (ok, zumindest keine die mir bekannt wären), die knapp und ohne Exkurse zu technischen oder juristischen Details z.B. das Problem bei Patenten erläutern, oder auch nur beschreiben, warum man im Netz eben nicht anonym unterwegs ist.

Ein Gegen-Bingo muss her.

Leider fällt ein  “Gegen-Bingo” nicht vom Himmel. Aber das Netz ist groß, und die Blogger clever: Wenn in den *hüstel* nicht ganz effektiven Arbeitsphasen der ein oder andere “DAU-freundlichen” Textbaustein entsteht, dürfte sich auch das Kommunikationsproblem beseitigen lassen.

Ich werde jedenfalls notieren, welche Vergleiche und Beschreibungen in meinem Umfeld verstanden werden. (Von Leuten, die eben nicht wissen, was ein Browser ist, aber trotzdem verstehen, dass Bürgerrechte auch im Internet gelten sollten.)

*Wobei mich Scholz’ Ausführungen zum Urheberrecht, Nutzungsrecht und Patenten nun doch verblüfft haben.  (Für die Zuschauer war dieser Teil der Debatte ein guter Zeitpunkt Getränke aus dem Kühlschrank zu holen.) Die Antworten “Software als Gedicht, nicht als Patent” waren allerdings auch nicht besser.